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Seid Jahren habe ich Bluthochdruck. Aber durch die Medikamente erreichte ich nur, dass der Blutdruck stabil hoch blieb. Schon häufiger las ich im Netz, dass man durch weniger Fleischkonsum den Blutdruck senken kann. Aber aus Gewohnheit aß ich Fleisch  weiter.
Mitte Februar stieg er auf 180 zu 110. Das war sehr beängstigend für mich. Meine Ärztin ordnete an, dass ich die Betablocker um eine halbe Tablette pro Tag erhöhen sollte. Das führte auch zum Erfolg. Jedoch wollte ich mich nicht damit abfinden, dass ich mein restliches Leben diese Menge Betablocker zu mir nehme. Also musste etwas passieren.
Meine Zähne waren daran Schuld, dass sich mein Leben völlig veränderte. Nun ja, ein Zahn war daran Schuld. Denn: Am 21.02-13 bekam ich heftige Zahnschmerzen. Ich kam recht zügig beim Zahnarzt dran. Es blieb nur eins, der Zahn musste raus. Abends durfte ich wieder was essen. Und ich ließ mir Leberwurst und Weisbrot mitbringen, was ich auch noch am nächsten Tag , also am 22.02.13, aß.


Am 22.02.13 aß ich mein letztes Fleisch!!! 

Ihr Lieben, jetzt bin ich seit dem 23.02.13 Vegetarierin. Natürlich ist das ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber es ist für mich ein Auftakt.Was ich alles in dieser Zeit erfahren musste, hat mich dermaßen in die Knie gezwungen, dass mir richtig elend wurde! Ich mag schon beinah nichts mehr im Netz neues lesen bezüglich desThemas Vegetarismus. Aber ich bleibe natürlich weiter dabei. Denn zum einen will ich nicht, dass wegen mir Tier sterben müssen. Zum anderen möchte ich wegen meiner Gesundheit auf Fleisch verzichten. Ich möchte festhalten, dass der Verzicht auf Fleisch für mich keine Selbstkasteiung darstellt.

Es begann alles mit einer Information, dass in Margarine Palmöl enthalten ist, also forschte ich nach und wollte wissen, welche Margarine ohne Palmöl ist. Und wie man weiß, ist der Anbau von Palmöl nicht nur für unser Klima, sondern auch für die Tiere und Menschen die dort leben eine Katastrophe. Bei meinen ganzen Nachforschungen war ich am meisten betroffen, als ich erfahren musste, dass beinahe überall Palmöl endhalten ist.
Ich sah ein Video bei YouTube, da war ein Orang-Utan auf einen LKW in Decken gewickelt. Das Tier konnte sich nicht bewegen und ich sah in den Augen die Panik und Angst. Ich konnte das Weitergucken des Videos nicht ertragen, deshalb kann ich euch den Link hier nicht nennen. Aber es war mitunter das Grausamste, was ich bisher in meinem langen Leben sah. Ich musste schrecklich weinen.


Wir Menschen sind bestialisch!!!!!

Für mich steht fest: Palmöl muss vermieden werden, wie auch Fleisch. Der Verzicht auf Fleisch stellte sich nach anfänglichen Beschwerlichkeiten bald als doch recht leicht dar. Aber der Verzicht auf Palmöl ist wirklich sehr schwierig. Wie ich schon schrieb: Palmöl ist beinahe in fast allen Lebensmittel und Kosmetika endhalten. Da lob ich mir dann Leute, die Lebensmittel und Kosmetika untersuchen, und mir dann mitteilen, in welchen Palmöl enthalten ist.



An meinem Wohnort gibt es kaum Geschäfte, in denen ich palmölfreie Produkte kaufen kann. Ergo: ich kaufe meine Kosmetika im Reformhaus, nur leider kann mir das Reformhaus nicht alle Artikel meiner Wahl besorgen, denn die Besitzerin muss eine Großbestellung bei den Firmen aufgeben. So bleibt mir dann noch das Internet. Und dort gehe ich dann auf die jeweiligen Seiten und versuche meine Produkte dort zu bekommen. Was Lebensmittel anbetrifft, habe ich glück, denn DM führt von Alnatura diverse Produkte, die meinen Bedarf abdecken können. Dann bleibt da Göttin sei dank noch der Wochenmarkt und EDEKA führt auch einige vegetarische Produkte.





27.7.13 14:05


Die Lebensdauer von Schweinen beträgt im natürlichen Fall 12 bis 15 Jahre. Das Schwein ist ein intelligentes, empfindsames und sympathisches Lebewesen, dessen Alltag meist in krassem Widerspruch zu seinen tatsächlichen Bedürfnissen steht; rund 40 Millionen Schweine leben unter uns, doch die Meisten kennen diese nur als Schnitzel .
Vermutlich weisen Schweine ähnliche kognitive Fähigkeiten auf wie Primaten, zudem besitzen sie wie Menschen und andere Primaten, Wale und Delfine, Elefanten und einige Vögel ein Ichbewusstsein. Sie verfügen zudem über die Fähigkeit der Selbstmedikation: So wählen sie sich z. B. bei Krankheiten selektiv Heilkräuter aus.
55 Millionen Schweine werden jahraus jahrein in Deutschland getötet. Bis zu einem Drittel davon landen nicht in einer Bratpfanne, sondern auf dem Müll. Dennoch boomt die industrielle Schweinezucht, es entstehen riesige neue Tierfabriken. Und die sind politisch klar gewollt. EU, Bund und Länder fördern eine industrielle Massentierzucht, die zu Überproduktion führt. Für die großen Züchter lohnt sich dieses Geschäft selbst dann noch, wenn der Handel längst übersatt ist.


In der biologischen Landwirtschaft bzw. Freilandhaltung haben die Tiere mehr Platz und auf ihre Bedürfnisse wird mehr Rücksicht genommen. Meist aber nur, solange es das Geschäft zulässt: so werden zum Beispiel auch bei Freilandschweinen jene Zuchtlinien verwendet, denen eine zusätzliche Rippe (= mehr Fleisch) angezüchtet wurde, ungeachtet der gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Gelenkschmerzen, verminderte Bewegungsfähigkeit) für die Tiere. Und vor allem: auch "Bio"tiere werden letztendlich nicht als die autonomen Lebewesen mit dem universellen Anspruch auf Leben, die sie eigentlich sind, gesehen, sondern nur als Fleischlieferanten.
27.7.13 20:54


  • Im Schnitt isst der Deutsche ca. 90 Kg Fleisch im Jahr. Natürlich sind das nicht 32 Tiere, aber anteilig für den Schlachtbedarf kommt man bei einem Verzicht von Fleisch auf mehr als 32 Tiere!

  • Wusstest Du, dass ein 225g Steak so viel Pflanzenenergie enthält, wie 40 Kinder für einen Tag zum Überleben brauchen würden? Oder dass 100 Millionen Menschen zusätzlich ernährt werden könnten, wenn die Industrieländer ihren Fleischverbrauch nur um 10 % reduzieren würden?

  • Für uns ist es selbstverständlich, dass wir Leid vermeiden wollen. Wir können davon ausgehen, dass auch Tiere ein Interesse daran haben,  Leid zu vermeiden. Es ist dann nicht mehr vertretbar, Ferkel ohne Narkose zu kastrieren, damit sie Jahrespäter auf dem Speisetisch liegen. Es gibt keine guten Gründe, das Interesse des Menschen höher zu bewerten als das des Schweins, um die Tötungdes Tieres zu rechtfertigen.

  • Es besteht heute kein Zweifel mehr, die Ernährung beeinflusst unsere Massenkrankheiten in ganz erheblichem Maße. Zu viel Fleisch und Fett in der Nahrung ist mitverantwortlich für die Entstehung  von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Allergien, Rheuma und Diabetes.Vegetarier hingegen leben länger und gesünder.Die Ärzte gegen Tierversuche befürworten eine vegetarische, möglichst sogar vegane Ernährung aus medizinischen, aber nicht zuletzt auch aus ethischen Gründen.

  • Die Selbstverständlichkeit  für uns Menschen, täglich große  Mengen an Fleisch, Wurst,  Eiern und Milchprodukten zu essen, ist nur durch Massentierhaltung möglich ist. Der Preis des relativ billigen Fleisches ist aber letzten Endes hoch: Die Tiere müssen dafür große Qualen erleiden, denn der Zweck ihrer Existierens besteht darin, Fleisch und Tierprodukte für den menschlichen Bedarf zu liefern.

  • In Ungarn werden die Gänse zu hunderten in dunklen Kisten gelagert wie Kartoffeln. Man gibt ihnen  fast kein Wasser, so dass die Gänse das mitWasser verdünnte Futter essen müssen. Die Gänse werden mit einem Schlauch gestopft, damit ihre Leber so groß wird wie ein Pflasterstein.Sie werden nervös und fangen an gegeneinander zu kämpfen. Die Gänse können sich nicht bewegen,so dass sie immer dicker werden undbald nicht mehr laufen können oder sich die Gelenke brechen. Man rupft  den Gänsen die kostbaren Federn aus,mit denen man dann teure Decken und Kissen füll

  • Legehennen werden in speziellen Kükenbrütereien gezüchtet. Die Krux daran: Die Hälfte der Küken ist männlich. Da die Zuchtlinieauf hohe Eierproduktion und nicht auf Fleischansatz ausgelegt ist, taugen diese Hähne nicht einmal als Broiler. Entsprechend werden sie schon als Küken entweder vergast oder zerschreddert. In Deutschland sind es nach meinen Informationen 40 bis 50 Millionen Küken pro Jahr, die auf diese Weise umkommen. Das Tierschutzgesetz verbietet die Tötung von Tieren ohne vorherige Betäubung. Kükenbrütereien könnten aber gar nicht effektiv funktionieren, würden sie dieses Gesetz befolgen. Eier und eihaltige Produkte werden also illegal produziert.
27.7.13 14:07





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